Was passiert eigentlich im Hintergrund, bis ihr an einer Stunde teilnehmen könnt?

Abgesehen davon, dass ich selbst Yoga praktiziere und auch dabei immer dazu lerne, lese ich Bücher
über den menschlichen Körper (Anatomie und Physiologie), Yoga-Philosophie und Yoga im allgemeinen.
Dieses Wochenende nehme ich an einer Weiterbildung von Kale & Cake teil, zum Thema, wie man Stunden inhaltlich aufbaut. Das ist am Anfang, also als frischer Yogalehrer nicht immer einfach. Ich möchte, dass ich alle Teilnehmer mit meiner Stunde “abhole” und sie körperlich und mental erreiche.
Das Thema Spiritualität ist dabei wichtig, soll aber meine Stunde nicht überfrachten, da der gesundheitliche Aspekt in meinen Stunden im Vordergrund steht. Allerdings gehören beide, körperliche (Asanas) und auch mentale (Meditation, Atmung, Spiritualität) Bestandteile, unbedingt in eine Stunde, um das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Im ersten Schritt überlege ich mir den Schwerpunkt meiner Stunde. Das kann ein übergreifendes Thema, z.B. Energie, sein, aber auch eher Asanabezogen, z.B. Hüftöffner. Ich wähle Texte für die Anfangsmeditation und die Schlußentspannung (Savasana) aus. Dann “baue” ich meine praktischen Übungen auf. Das alles dauert pro 60 Minuten Yogaeinheit, ca. 2 Stunden. Im laufe der Zeit wird das sicher leichter, bzw. werde ich von der Erfahrung der bereits durchgeführten Stunden profitieren.

Bei der Auswahl der Asanas hilft mir derzeit noch das Buch von Wanda Badwal. Hier sind die Asanas nach morgens und abends – die bevorzugten Zeiten für deine Yogapraxis – aufgeteilt. Außerdem gibt es noch eine spezielle Rückenpraxis, die ich besonders gerne für meine “Yoga in der Mittagspause” Einheit bei meinen Kollegen bei der Deutschen Bahn als Anregung nehme.

Neben dem ganzen Thema Yoga, sind natürlich noch die ganzen bürokratischen Aufgaben, die so ein neues selbstständiges Gewerbe mit sich bringt, zu erledigen. Rundum bin ich doch einige Stunden pro Woche beschäftigt.

Das alles macht mir unglaublich viel Spaß und bringt so viel Motivation. Die Tatsache etwas zu tun, was für MICH ist und nicht nur für meinen Lebensunterhalt, ist wirklich befriedigend und sorgt für neue Energie. Klar, erstmal muss ich Energie investieren, aber dann kommt eine Energie, wenn die Stunde vorbei ist und ich es geschafft habe, das, was Yoga für mich so wertvoll macht und in einen Wohlfühl-Zustand bringt, mit Euch zu teilen.

In der Galerie findet ihr noch Fotos, die es eigentlich nicht auf die Webseite geschafft haben, aber einen Einblick gibt, wie so Fotos entstehen 🙂 Viel Spaß damit und hoffentlich bis ganz bald mal in einer meiner Stunden, wie z.B. Yoga Flow am Abend in Trudering oder Online und für die “frühen Vögel” gibt es auch den Yoga Flow in den Tag.

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